2012

Christmas Tree CONTROL (wishfull thinking) | Museum voor Communicatie

Birgit Verwer CONTROL

Interview Carine van Santen | Centraal Museum Utrecht

Interview Kunststof Radio by Carine van Santen of Kunststof Radio @ Centraal Museum Utrecht
DepARTmentSTORE by Gumbs
i.s.m. Zomerexpo | Stichting ArtWorlds

Birgit Verwer Kunststof Radio

Birgit Verwer Kunststof

Villa Zebra | Rotterdam


Ah, wat lief!
Group exhibition at Villa Zebra in Rotterdam from 5 October 2012 until 12 May 2013
With: Annerose, Peter Bastiaanssen, Merijn Bolink, Anne van Eck, Wim van Egmond, Stefan Gross, Han Hogeland i.s.m. John Treffer, Eva Krause, Marjan Laaper, Tom Liekens, Christien Meindertsma, Rachel Nieborg, Onno Poiesz, Roos & Chris, Bart Siebelink, Marie Cecile Thijs, TINKEBELL. & Birgit Verwer

OPENING 4 October 2012 @ 17:00 H

- Villa Zebra creates visual art exhibitions for children between 3 and 12 years old and seeks to stimulate creativity and curiosity in children -


Villa ZebraVilla Zebra 2

Kölner Stadt - Anzeiger | Germany


Birgit Verwer Koln


Installation overview SO AT THAT POINT WE USE A PARACHUTE @ Sebastian Brandl | Germany

Brandl Verwer Brandl2

Brandl Verwer

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Kunstaspekte | Germany


Birgit Verwer kunstaspekteBirgit Verwer Kunstaspekte2

Full Text:

SO AT THAT POINT WE USE A PARACHUTE

Nach ihrem gemeinsamen Auftritt zusammen mit Raquel Maulwurf in den alten Räumen der Galerie im vergangenen Jahr bespielt die niederländische Künstlerin Birgit Verwer (*1972) nun erstmals in einer Einzelausstellung die deutlich größeren Galerieräume von Sebastian Brandl in der Moltkestrasse.
Rebellisch, provokant und polarisierend treten die Werke der Künstlerin dem Betrachter entgegen, die in ihren Realismen dem Alltag so nahe sind und dennoch weit über ihn hinausweisen. Einen hohen Anteil daran haben nicht zuletzt die Themen, mit denen Birgit Verwer die Wunden der Gesellschaft offen legt. Sie widersprechen den Forderungen des Konsumwahns, der Bigotterie und der Verklemmtheit, interessieren sich für alternative Wege, den Schmutz, die Ausgeschlossenen, die Randgruppen der Gesellschaft und formulieren Einsprüche gegen eine in ihren Augen enthemmte Konsumkultur. Ihre Arbeiten entwickeln sich zu dreidimensionalen „Tableaux“ – raumgreifenden Environments und Installationen. Als Material dienen ihr hauptsächlich Alltagsgegenstände und Fundstücke, nach denen sie gezielt Trödelmärkte durchstöberte, sowie Abfälle von den Deponien der westlichen Konsumkultur. Der Blick der Künstlerin ist zutiefst von ihrer katholischen Erziehung geprägt und oszilliert beständig zwischen lustvoller Zeigefreude und aufklärerischem Gestus. Das clowneske Spiel, bei dem Sakrales und Profanes miteinander kurzgeschlossen werden, wird zum Ereignis, das den Betrachter schockartig überfällt. Darüber hinaus sind die Assemblagen mit ihren christlichen Devotionalien symptomatisch für die tiefe Skepsis der Künstlerin gegenüber dem institutionalisierten Glauben, die manchmal in spöttelnder Ironie, manchmal in offener Empörung ihren Ausdruck findet.

‚An dieser Stelle gebrauchen wir den Fallschirm’ – so nennt Birgit Verwer ihre Ausstellung mit aktuellen Arbeiten, die allesamt die Verheißungen und Widersprüchlichkeiten des kirchlichen Glaubens thematisieren oder diese zumindest als Folie verwenden, um den moralischen Zwiespalt aufzeigen zu können, in dem unser gesellschaftliches Leben sich immer wieder verfängt. Im Fadenkreuz steht eine Religion, die nicht die Erlösung, sondern die Schuld, nicht die Hoffnung, sondern die Verzweiflung beabsichtigt. Der Titel suggeriert, dass es gilt, die Reißleine zu ziehen, den Rettungsschirm für Aussteiger zu entfalten. Nur ein Bruchteil von Sekunden entscheidet schließlich über den exakten Zeitpunkt, zu dem eine halbwegs sanfte Landung noch möglich ist. Bis dahin darf jedoch das Glücksgefühl des freien Falls bis zum Anschlag ausgekostet werden. Bereits im Eingangsbereich empfängt uns none of the above seems very important (2012), eine Christusfigur mit ausgebreiteten Armen. Ein altes gedrechseltes Holzkreuz auf Rädern bildet den Corpus. Das Herz des Erlösers scheint grell und steht offen für alle, damit sie freudig schöpfen aus den Quellen des Heils. Doch scheint dieser Christus seinen eigenen Heilsversprechungen nicht mehr so recht zu trauen, hat er doch vorsorglich einen Helm übergezogen und trägt eine Sicherheitsbrille unter der die lange Pinocchionase eines Abflusspfropfens hervorlugt. In den Galerieräumen stößt der Betrachter auf eine zeltartige Beichtkapelle (BLESSED BEYOND MEASURE, 2012), dessen Wände aus lauter weißen Herrenunterhosen gebildet werden. Im Inneren befindet sich ein hell erleuchteter Theaterspiegel, der schonungslos das eigene Abbild wiedergibt sowie ein Beichtstuhl, dessen Pendant außerhalb postiert ist. Ein Versteckspiel in diesem Erlebnis- und Läuterungsraum ist nicht länger möglich. Eine Anspielung auf die Kindesmissbrauchsskandale innerhalb kirchlicher Einrichtungen dürfte durchaus intendiert sein. Zumal eine weitere Arbeit (CTRL, 2012) aus einem Kindersitz besteht, der als Richterstuhl fungiert, sind dessen Beine doch durch Sensen und Harken zu einem Hochstuhl verlängert, wie wir ihn aus erhöhten Schiedsrichterstühlen beim Tennismatch kennen. Aus dieser erhobenen Warte können die Kinder das Geschehen kontrollieren und ein, von ihren Gefühlen geleitetes Urteil fällen. Ausgestattet mit Angelrute und Mikrophon erhalten sie eine Stimme und die Macht, Gehör zu finden. Ein größerer Altar (Re-creation of the soul, 2012) mit zahlreichen weiteren Devotionalien vervollständigt die Ausstellungsinstallation.

Nach Charles Baudelaire ist der Mensch ein in den Wäldern von Symbolen verirrtes Kind. Dass die Spiele dieser Kinder mitunter auch existentiell bedrohliche Formen annehmen können, zeigt uns Birgit Verwer mit ihren Assemblagen eindringlich auf. Dabei kommt ihre Bilderstürmerei vornehmlich im Medium der Bilder selbst daher. Vorgeführt wird die Realität als eine Grimasse des Realen. Verhandelt wird der unerträgliche Sachverhalt, dass es da draußen tatsächlich irritierende Dinge gibt. Dabei leben wir im postmodernen Zeitalter, in dem Wahrheitsansprüche per se als Ausdruck verborgener Machtmechanismen verworfen werden. Zu fragen bliebe, ob ein Leben denkbar ist, das einem nicht als Besitz, sondern zum Gebrauch gegeben ist. Vielleicht ist ja der permanente Krisen- und Ausnahmezustand, der von den Welterklärern allerorten ausgerufen wird, nichts anderes als die säkularisierte Parodie der beständigen Vertagung des Weltgerichts in der Geschichte der Kirche – die Verwechslung dessen, was wir glauben, hoffen und lieben, mit dem was wir gezwungen sind zu tun oder nicht zu tun, zu sagen oder nicht zu sagen. Einen Vorgeschmack vom Weltgericht zumindest liefern uns die Arbeiten von Birgit Verwer, wenn auch mit einem Augenzwinkern ausgestattet.

Harald Uhr


DIE WELT | Germany


Birgit Verwer DIE WELT


MONOPOL | Magazin für Kunst und Leben | Germany

MONOPOL - Magazin für Kunst und Leben
DC Open September 2012

Birgit Verwer MonopolSH

Birgit Verwer Monopol SH1



SO AT THAT POINT WE USE A PARACHUTE | Sebastian Brandl | Cologne | Germany

Solo exhibition from 7 September until 27 October 2012
Birgit Verwer Sebastian Brandl


Sebastian Brandl
Moltkestraße 81 
50674 Cologne
Germany 

DC Open
Düsseldorf & Cologne
Joint Gallery Opening 2012
Friday 7 September, Saturday 8 September, Sunday 9 September 2012


Tableau Fine Art Magazine

Tableau Fine Arts Magazine
Stilstaand leven - Joke J. Hermsen
34ste Jaargang nr. 2 page 79
May- June 2012


Tableau

Tableau1

KunstRAI | Amsterdam

Birgit Verwer



STIL EVEN | Stedelijk Museum Zwolle


STIL EVEN
Group exhibition @ Stedelijk Museum Zwolle - 9 April until 12 August 2012
With Margriet Smulders, Wilma Kuil, Raquel Maulwurf, Fred Thoolen, Birgit Verwer, Roger Wardin, Daniele Galliano, Guido Geelen, Tamme de Boer, George Meertens, Merijn Bolink, Charlotte Dumas, Robert Zandvliet, Mark van Overeem, Jacco Olivier |
Hendrick ten Oever, Pieter Symonsz. Potter, Charley Toorop, Carel Borchart Voet, Henri Fantin Latour, Simon Verelst, Willem Grasdorp, Pieter Boel, Willem Kalf, Pieter de Putter


OPENING MONDAY 9 APRIL 15:00h: STIL EVEN @ STEDELIJK MUSEUM ZWOLLE: INVITATION


Het bestuur, directie en medewerkers van het Stedelijk Museum Zwolle nodigen u uit voor de opening van “stil evenop tweede paasdag, maandag 9 april 2012 om 15.00 uur in het Stedelijk Museum Zwolle aan de Melkmarkt 41.

STIL EVEN

stillevens en landschappen rond het thema tijd uit de Gouden Eeuw tot nu.

Programma:
Welkom en korte inleiding door Adriaan de Regt, directeur Stedelijk Museum Zwolle en curator van deze tentoonstelling. Opening door Joke J. Hermsen, die tevens het essay in de catalogus schreef. Bezichtiging tentoonstelling en borrel.

Joke J. Hermsen signeert “Stil de Tijd” en “Blindgangers”.


Genodigden die hun Museumkaart laten scannen hebben recht op een gratis catalogus van “stil even”. Indien u van deze uitnodiging gebruik maakt graag reserveren op reactie@stedelijkmuseumzwolle.nl

Deze tentoonstelling kwam mede tot stand door Museum de Pont Tilburg, Museum het Valkhof Nijmegen, Amsterdam Museum, Groninger Museum, Rijksmuseum Twenthe Enschede, Livingstone Gallery Den Haag, Nederlands Instituut voor Media Kunst Amsterdam, particuliere bruikleengevers, Galerie Paul Andriessen Amsterdam.

Stedelijk Museum Zwolle
Melkmarkt 41
8011 MB Zwolle
038-4214650
www.stedelijkmuseumzwolle.nl



Birgit Verwer SMZ


Stedelijk Museum Zwolle
Open: Tuesday - Sunday 11:00 - 17:00h
Closed on Koninginnedag 30 April
Entry:
Adults € 7,50
Children under 18 € 2,50
65+ € 5,00
Museumkaart free entry



Artworks Amsterdam


Birgit Verwer Artworks


GREAT LI(F)E OR WASTE OF TIME? BUY TICKETS HERE – DO IT NOW!


When I was a little girl, I was fascinated by game shows on television. I watched grown ups play in a game show like their lives were at stake. My favorite was De Sterrenshow, with my host hero Willem Ruis running like a idiot from left to right the whole night, totally winding himself up, as if he was a participant himself who felt he was going to lose the game. During the show, Willem Ruis always shouted “stop the time!”. And to put it philosophically: Don’t we all want that? To stop the time?


What if life itself turned out to be a television game show? We want to win the things in life which are the most important to us. We want to control things, but sometimes you win, sometimes you lose, sometimes it can slip through your fingers (you almost had it all) and sometimes you just didn’t have a chance at all or you didn’t have enough time to win… And what would we be we winning? A prize? Some time-out? The assurance or comfort of an inevitable death? Is it an all-or-nothing game? Let’s play the game without limits, leaving all our fears behind and stop wasting any more of our precious time!


We spend our valuable time in life in a consumer society which is attracted to power, money, television, and religion, while at the same time countries are at war and people are dying of starvation. Yet, we possess an irrepressible “Disney-hunger”, a desire to live a great and successful life. The world spins so fast these days and the overload and the pressure of our consumer economy forces us to live by the clock. But what about our own individual inner time, our needs and our rhythms? Do we know and feel what we really need? When is it enough? When are we fulfilled? What can silence and stillness do for our mental and physical health, well-being, creativity, love and pleasure? What if your own inner time asks you to forget about clock time? Can we control time, or even better, buy ourselves (more) time somewhere?


Photography: Gerhard Zervaas
These works will be part of the ‘Stil Even’ exhibition at Stedelijk Museum Zwolle. ‘Stil Even’ will be on view from 9-04 till 28-08.

On the Road Again | Livingstone gallery | The Hague


On the Road Again
Group Exhibition from 18 March until 29 April
with Adriaan Rees, Albrecht Genin, Arie van Geest, Birgit Verwer, Cornelia Schleime, Hugo Tieleman, James Brown, Jan Dibbets, Jan Wattjes, John van ’t Slot, Joke van Katwijk, Manfred Schneider, Melle de Boer, Raquel Maulwurf, Robert Rauschenberg, Roger Wardin, Ryan Mendoza, Simon Schrikker

OPENING SUNDAY 18 MARCH @ 16:00 H

Birgit Verwer LG





GONZO (circus)

Birgit Verwer GONZO




Lost Painters

Birgit Verwer RAW LP

Gisteren opende in Rotterdam 3 beurzen; de pers/vip preview van ArtRotterdam, Re:Rotterdam en RAW Art Fair. De ‘gewone’ ArtRotterdam is volgens de bekende formule, Re:Rotterdam heeft dit jaar een gigantisch pand afgehuurd en kunstenaars laten vullen, en RAW die vooral toegankelijk en hippe versie van de gewone beurs is.
Maar het meest opvallende bij RAW, is toch zeker de bovenverdieping. De bovenverdieping is een verduisterde ruimte waarin een mooie lading ruimtelijke werken staan die zacht worden aangelicht. Ik kan mij niet herinneren eerder een tentoonstelling in het duister gezien te hebben. En zeker niet van dit formaat.
Ergens is het natuurlijk effectbejag, de dramatiek van het theatrale licht op kunst die ineens in een heel ander licht wordt gezet. De vergelijking met de Efteling is niet geheel uit de lucht gegrepen. De tentoonstelling is een ervaring waarbij de autonomie van de werken ondergeschikt is aan de sfeer van de tentoonstelling. Die sfeer is echter, net als bij de Efteling, wel enorm scherp neergezet. Het klopt, de belichting is erg goed gedaan en sommige werken krijgen een heel mooie extra sfeer om zich heen. Zo wordt de Mutant van
 Yong-Ho Ji bijvoorbeeld in een lichte ruimte een raar ding, bij de RAW Art Fair wordt het een dreigend sinister object. En ineens lijkt dat heel vanzelfsprekend de intentie van de kunstenaar te zijn geweest. Natuurlijk moet even worden gezegd dat de kunstenaars/galeriehouders van de betreffende werken op de hoogte waren van de plannen en dus ingestemd hebben met de context van de werken.
Een onnederlandse tentoonstelling die bij sommigen wel gewaardeerd zal worden, door anderen niet. Ik ben voorstander. Natuurlijk zolang de kunstenaars daar mee instemmen. Het is in elk geval, een bijzondere ervaring die dat alleen al de entree meer dan waard is. En dan krijg je er nog gratis een leuke kunstbeurs bij.
(enig nadeel van dergelijke tentoonstellingen is dat het nauwelijks te fotograferen is, dat is anderzijds ook niet erg, want dit moet je zien in plaats van fotograferen).
Niek Hendrix
Birgit Verwer RAW EXPO 2
Untitled (In God We Trust), 2012

Birgit Verwer RAW LP2
Untitled (In God We Trust), 2012




RAW Art Fair | RAW EXPO

RAW RAW Art Fair & RAW EXPO takes place from 8 - 12 February 2012
at the Fenix Loods 1
Veerlaan 9 -13
Katendrecht, Rotterdam

RAW EXPO is curated by Piet de Jonge (former chief curator of the Boijmans van Beuningen Museum, Museum Kröller Müller and Van Abbemuseum) and Ruth Horstmanshoff

OPENING PARTY RAW Art Fair & RAW EXPO
Wednesday 8 February 21:00 - 0.00 h


Birgit Verwer RAW 2012



Birgit Verwer Kunstbeeld RAW




Maulwurf & Verwer @ Spaarne 14

Maulwurf & Verwer @ Spaarne 14
Special presentation by Pieter and Marieke Sanders & Livingstone gallery:
Raquel Maulwurf (drawings) and Birgit Verwer (installations)
Pop-up gallery next to the Teylers Museum in Haarlem
20 - 29 January 2012


Raquel Maulwurf
Raquel Maulwurf, U Boot II, 2009
152 x 217 cm

Birgit Verwer 2012
The lovers are all asleep, 2012
282 x 60 x 170 cm


Maulwurf & Verwer @ Spaarne 14
Special presentation by Pieter and Marieke Sanders & Livingstone gallery:
Raquel Maulwurf (drawings) and Birgit Verwer (installations)
Pop-up gallery next to the Teylers Museum in Haarlem
20 - 29 January 2012

Open from 13.00 - 17.00 hours:
Friday 20 January
Saturday 21 January
Sunday 22 January
Thursday 26 January
Friday 27 January
Saturday 28 January
Sunday 29 January
and by appointment: Livingstone gallery 070- 3609428
Spaarne 14
2011 CH Haarlem

On the occasion of the exhibition ’Met andere ogen’ from 20 January until 20 May 2012 at the Teylers Museum in Haarlem
Collection of drawings | Collection Pieter and Marieke Sanders
Contains works of artists such as Marcel van Eeden, Raquel Maulwurf, Marc Mulders a.o.
Teylers Museum
Spaarne 16
2011 CH Haarlem